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Die Geltendmachung des Pflichtteilsanspruchs

Wer enterbt ist oder wem aus sonstigen Gründen der Zugang zu seinem gesetzlichen Erbrecht verwehrt ist, hat nach dem Gesetz die Möglichkeit auf Geltendmachung eines Pflichtteilsanspruchs. Dabei können sich verschiedene rechtliche Schwierigkeiten sowie Fallstricke ergeben, die den Betroffenen zur Vermeidung eines vollständigen Rechtsverlustes zumindest rudimentär bekannt sein sollten.

2022-11-08T18:37:06+02:007. Juli 2022|

Rechtsvergleichender Vortrag über familienrechtliche Abänderungsverfahren auf dem 6. Kongress der Kommission für Internationales Privatrecht in Murcia/Spanien (11. bis 13. November 2021)

Anlässlich des 6. Kongresses der Kommission für Internationales Privatrecht in Murcia, fand ein Erfahrungsaustausch verschiedener familienrechtlich spezialisierter Rechtsanwälte aus Spanien, Polen, Marokko und Deutschland statt. Der Fokus lag auf Abänderungsverfahren bezüglich der elterlichen Sorge, der Unterhaltsansprüche sowie des Aufenthaltsbestimmungsrechts Minderjähriger.

2022-11-08T18:41:02+02:0013. November 2021|

Steuerpflichtige Schenkungen während der Ehe bei hohen Vermögen

Bei sehr reichen Eheleuten besteht die Gefahr, dass durch Vermögensübertragungen während der Ehe steuerpflichtige Schenkungen herbeigeführt werden. Es ist deshalb wichtig, dass bereits bei Vermögensübertragungen während der Ehe ein Bewusstsein dafür geschaffen wird, dass das Finanzamt für diese Vermögensübertragungen gegebenenfalls Schenkungssteuer fordern wird.

2022-11-08T18:43:58+02:006. April 2021|

Das paritätische Wechselmodell und dessen unterhaltsrechtliche Auswirkungen

Von einem paritätischen Wechselmodell ist dann auszugehen, wenn die Eltern sich in der Betreuung eines Kindes abwechseln, sodass jeder von ihnen etwa die Hälfte der Versorgungs- und Erziehungsaufgaben übernimmt. Durch die Entscheidung des BGH aus dem Jahr 2017, worin dieser entschieden hat, dass ein solches Wechselmodell auch gegen den Willen eines Beteiligten durchgesetzt werden kann, ist das Wechselmodell wieder vermehrt Gegenstand anwaltlicher Beratung.

2022-11-10T18:13:38+02:0029. September 2020|

Notfall-Kinderzuschlag aufgrund der Coronakrise

Die Ausbreitung des Corona-Virus‘ stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey startet deshalb einen Notfall-KiZ für Familien mit kleinen Einkommen.

2022-11-10T18:15:12+02:0023. März 2020|

Versorgungsausgleich – Aussetzung der Rentenkürzung nach § 33 VersAusglG

Anlässlich der Scheidung findet grundsätzlich der Versorgungsausgleich statt. Eine Kürzung der Rentenbezüge des unterhaltspflichtigen Ehegatten kann dann unbillig sein, wenn der geschiedene Ehegatte Rentner wird oder dies bereits ist und der andere unterhaltsberechtigte Ex-Ehegatte, einen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt hat und noch unterhalb des Renteneintrittsalters ist.

2022-11-10T18:16:41+02:0028. November 2019|

Jugendamt – Aufgaben und Bedeutung im familienrechtlichen Verfahren

Im Zusammenhang mit der Gefährdung des Kindeswohls, wird in den Medien immer wieder kritisch über die Rolle des Jugendamts und dessen Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben berichtet, dabei richten sich die Vorwürfe gegen Versäumnisse, die dem Jugendamt im Zusammenhang mit körperlicher Gewalt gegen Schutzbefohlene vorgeworfen werden. Im Gegenzug nimmt die öffentliche Berichterstattung zu, die den Jugendämtern eine zu schnelle zwangsweise Unterbringung von Jugendlichen in Betreuungsfamilien vorwirft.

2022-11-10T18:18:59+02:0020. Mai 2019|

Neue europäische Rechtsverordnungen zum ehelichen Güterrecht

Zur Vereinheitlichung des ehelichen Güterrechts, hat die EU mit Wirkung zum 29.01.2019 neue EU-Güterrechtsverordnungen erlassen (Verordnungen EU 2016/1103 und 2016/1104), welche eine einheitliche europaweite Regelung des im Falle einer Scheidung für die Vermögensaufteilung heranzuziehenden Rechts gewährleisten sollen.

2022-11-10T18:20:44+02:0019. März 2019|

Steuerlicher Erstattungsanspruch zusammenveranlagter Ehegatten

In der Regel werden Ehegatten steuerlich zusammen veranlagt, dies gilt, wenn nicht eine Seite die Einzelveranlagung wählt. Die Zusammenveranlagung ist in der Regel dann günstiger, wenn ein Ehegatte über ein wesentlich höheres zu versteuerndes Einkommen verfügt oder wenn nur ein Teil berufstätig ist. Zeitlich erfolgt die Zusammenveranlagung für Zeiträume des ehelichen Zusammenlebens, aber auch im Trennungsjahr kann noch eine Zusammenveranlagung erfolgen. Zu Streitigkeiten kommt es häufig nach der Trennung der Parteien, wenn das Finanzamt eine Steuererstattung leistet, welche sich auf einen Veranlagungszeitraum bezieht, in welchem die Parteien noch zusammengelebt haben.

2022-11-10T18:22:08+02:0028. August 2018|

Internationale Kindesentführung und die rechtlichen Möglichkeiten

Im Zusammenhang mit ehelichen Trennungssituationen kommt es nicht selten zu internationalen Kindesentführungen, welche für einen Elternteil in der Regel mit einer zunächst vollständigen Entziehung der gemeinsamen Kinder verbunden sind. Man spricht von einer internationalen Kindesentführung, wenn unter Verstoß gegen das elterliche Sorgerecht, Kinder von einem Elternteil rechtswidrig in das Ausland verbracht werden, der zurückgebliebene Elternteil den Kontakt zu den Kindern verliert und diese damit ohne eine gemeinsame elterliche Entscheidung aus ihrem bisherigen Lebensumfeld herausgerissen werden. Die Möglichkeiten der Rückführung sind Gegenstand des Haager Übereinkommens vom 25.10.1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführungen (HKÜ).

2022-11-10T18:23:26+02:0014. Dezember 2017|
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